Sonntag, 26. Februar 2006

Zuhause

...und doch schon wieder unterwegs. Obwohl ich schon zwei Tage in Berlin war hat mich die nahe Ferne doch schon wieder. Ich konnte das Angebot nach so langer Zeit mal wieder mit meiner Familie in den Urlaub zu fahren nicht wirklich abschlagen. Das dieses Angebot aus einer Woche in den franzoesischen Alpen bestand, machte es schon eher zu einer Versuchung. Somit stehe ich also am Genfer Flughafen und warte darauf, dass ich abgeholt werde. In 10 Tagen bin ich dann aber endgueltig zuhause - und freue mich schon darauf einige das erstemal und andere richtig wiederzusehen. Aber der erste Eindruck hat mich schon in einem sicher gemacht.

Es kann manchmal sehr gut sein Weltreisen zu beenden.

-Flo zuhause-

Mittwoch, 22. Februar 2006

Es geht zu Ende...

...das hoffe ich jedenfalls. Nachdem einer sehr lustigen Nacht in La Paz sind wir ueber die Coppacabana und Isla del Sol nach Cusquo in Peru ruebergefahren. Dort haben wir uns den Klassiker Machu Piccu angeschaut, eine ziemlich gut erhaltene Inka Bergfestung. War beindruckend, ist aber im grossen und ganzen eine ziemliche Touristenfalle.
Und dann begann meine Heimfahrt, die bis jetzt eine grossartiger Stress war. Bis jetzt ist so ziemlich alles schief gegangen, einschliesslich 7stuendiger Busverspaetung in Bolivien. Das bedeutet, dass ich jetzt noch an der argentinischen Grenze bin und in 30h in Buenos Aires mein Flieger geht. Ich bin zwar noch guten Mutes, denn wenn alles glatt geht bin ich vier Stunden bevor mein Flieger geht in Buenos Aires. Genug Zeit sollte man meinen - und in Argentinien ist es das wohl auch. Wenigstens gibt es hier geteerte Strassen. So hoffe ich, dass die Reise ohne zwei platte Reifen und eine herausfallende Tuer ueber die Buehne geht.

Und dann bin ich am 24. abends in Berlin.

-Flo so gut wie zuhause-

Donnerstag, 9. Februar 2006

Es geht nach La Paz

Nachdem wir eine zwar anstrendgende, aber sehr eindrucksvolle Vier-Tagestour durch den Suedwesten Boliviens hinter uns gebracht haben bin ich jetzt in Sucre, der Stadt, die zu Recht den Namen "Ciudad Blanca" traegt - alles sehr weiss und sehr entspannt.
Ein wenig Entspannung war aber auch noetig, vor allem da wir zwischen durch noch fuer zwei Tage in Potosi vorbei geschaut haben. Diese ehemals reichste Stadt Suedamerikas ist bekannt durch ihre Minen und ihre Hoehe - mit 4200m ist sie die hoechste Stadt der Welt. Jeder dritte Schritt ist da anstrengend und vor allem die Tour durch die Minen war schon fast eine Tortur - nichtsdestoweniger sehr aufschlussreich. Vor allem die Arbeitsbedingungen der Minenarbeiter sind wie im letzten Jahrhundert.

Ich muss zum Bus - Fortsetzung folgt.

-Flo auf Reisen-

Mittwoch, 1. Februar 2006

Von Argentinien nach Bolivien

Nachdem ich den ersten Kulturschock ueberwunden hatte - Buenos Aires hat doch einen entschieden anderen Flair als asiatische Staedte - habe ich mich ziemlich schnell in dieser grossartigen Stadt wohlgefuehlt. Es war natuerlich auch nett mal wieder Menschen zu treffen, die man schon langer kennt als einige Tage und die darueber hinaus auch noch als Travelguide und Uebersetzer fungieren koennen. Vielen Dank an Barbara an dieser Stelle :-).
Obwohl ich immer noch einige Probleme mit der Sprache habe, ist hier Kommunikation doch um einiges leichter als dies in Asien der Fall war. Vor allem Argentinien wirkt auf den ersten Blick sehr europaeisch und auch auf den zweiten Blick ist die europaeische Kultur hier fest verwurzelt. Also eine gute Vorbereitung fuer meine baldige Heimkehr - die schon in drei Wochen ansteht.

Nach drei Tagen Buenos Aires sind wir dann in den Norden Argentiniens aufgebrochen wo sich der europaeische Einschlag langsam aber sicher verliert. Hier im Sueden Bolivien muss man europaeisch Anmutendes dann schon suchen, wozu man aber ueberhaupt nicht kommt, da einem die Natur schlichtweg den Atem raubt.

Nun freue ich mich auf eine Vier-Tages-Tour durch Suedwest-Bolivien - der Reisebericht folgt bald.

Stay tuned.

- Flo auf Reisen -

Samstag, 21. Januar 2006

Good Bye Asia...

welcome South America.

Seltsam aber wahr, meine Asienreise neigt sich dem Ende zu. Heute nacht sitze ich im Flieger nach Argentinien und muss mich wohl auf einen neuen Kulturschock einstellen. Und das, wo ich mich gerade an die Menschen gewoehnt und das Essen lieben gelernt habe.

Die letzten Tage waren noch einmal ereignisreich und vor allem gepackt mit atemberaubenden Naturerfahrungen. Zuerst tauchen in Sipadan, eine Insel im Osten von Borneo, die nicht zu unrecht zu den besten Tauchspots auf dieser Welt gerechnet wird. Ich war auf 29m in einer Hoehle tauchen - Adrenalinkick pur. Wir waren fast die ganze Zeit von riesigen Meersschildkroeten umgeben und haben sogar zwei Hammerhaie gesehen.

Me and the Mountain

Direkt danach haben wir (eine Gruppe von acht Leuten) den hoechsten Berg Asiens bestiegen - Mount Kinabalu. Es war ein magischer Moment als wir als erstes am Gipfel ankamen - und nicht mehr ganz so magisch als nach einer Stunde die Sonne immer noch nicht aufgehen wollte und wir uns den Arsch abgefroren haben.

Danach war noch zwei Tage Shopping in KL angesagt - ich kann ja nicht ganz ohne Geschenke nach Europa zurueckkehren. Deswegen muss ich nun auch wieder los. Habe noch 15 Euros zum ausgeben - und das kann hier dauern.

-Flo auf Reisen-

Samstag, 7. Januar 2006

Kuala Lumpur - Freakhauptstadt

Gerade erst in KL angekommen - und schon lauter verrueckte Sachen erlebt. Nachdem ich am ersten Abend einige Malaysier in einer Art Disco kennengelernt hatte bin ich heute voller Zuvertrauen in die Stadt und die Menschen auf meine erste Erkundungsreise gegangen. Diese fuehrte mich zuallererst zu den Petronas Towern, das zweithoechste und mit Sicherheit das am futuristischsten anmutende Gebaeude dieser Welt.

Petronas Tower

Dort machte ich eine dieser asiatischen Bekanntschaften, d.h. man wird aus heiterem Himmel angesprochen, gefragt wie alt man ist, wo man herkommt und so weiter. Zufaelligerweise stellte sich heraus, dass seine Nichte in einem Monat nach Deutschland auswandert um in Koeln als Krankenschwester zu arbeiten. Dies war fuer ihn Grund genug mich zu sich nach Hause einzuladen um dort seiner Nichte ein paar Tipps fuer das harte Leben in Deutschland mizugeben. Ich warf einen kurzen Blick auf die Petronas Tower, die ich gerade besichtigen wollte, dann obsiegte meine humanitaere Ader - und nicht zu vergessen meine Abenteuerlust. Also ab ins Taxi und auf in die Randbezirke, wo mir dann zwar kurz etwas mulmig wurde, dies aber schnell vorueber ging als ich das kleine Haeuschen sah vor dem wir parkten und ich mir nochmal vergegenwaertigte, dass mein 65jaehriger Begleiter mir wohl kaum gefaehrlich werden konnte.

Im Haus angekommen wurde ich erstmal der Familie vorgestellt, die einzige die nicht zuhause war natuerlich die Nichte - der eigentliche Grund meines Besuchs. Nach dem Essen stellte dich heraus, dass der Bruder meines Begleiters in einem Casino arbeitet und mir liebend gerne sein Kartenspiel zeigen will - Lucky9, eine Art Blackjack. Jetzt wurde die Sache langsam etwas merkwuerdig, vor allem als sich die recht huebsche Schwester neben mich setzte und mich anfeuerte. Wie sich schnell herausstellte wollte mich Jack als sein Buisnesspartner gewinnen - gemeinsam und mit seinen Tricks koennten wir zu 105% (!) reich werden. Seine bisherigen Partner hatten leider immer das Geld eingesteckt und sich damit aus dem Staub gemacht.

In diesem Moment tauchte ein Pakistani im Anzug auf, der aus einem schlechten Bollywoodstreifen entsprungen schien. Die Komoedie, die sich nun vor meinen Augen abspielte war haarstraeubend. Waehrend Jack ihn als einen Schachfanatiker vorstellte, der noch nie in seinem Leben Karten angeruehrt hat und nun sein Glueck versuchen wollte, nahm der Pakistani mir gegenueber Platz und kaufte fuer 2000 US$(!) Coupons, mit denen er gegen mich spielen wollte. Die Schwester von Jack schob mir sofort 200 Dollar zu, die sie mir gerne leihen wollte und versuchte mich gleichzeitig zu ueberzeugen was fuer ein Mann ich beim Kartenspielen doch sei.

Ich war mir noch immer nicht sicher ob sie das nun alles ernst meinen oder dies eine besondere Form malaysischen Humors war und beschloss erstmal zu grinsen, zu erklaeren, dass ich keinerlei Interesse an einem illegalem Glueckspiel in zweiten Stock eines Privathaus haette und damit zu schliessen, das ich erstmal fuer kleine Jungs muesste. Als ich wiederkam war der Pakistani so schnell verschwunden, wie er aufgetaucht war. Nach einigen Nachfragen an Jack erklaerte mir dieser unumwunden, dass es doch einen Versuch wert war und wo in der Stadt sie mich nun absetzen sollten. Die ganze Rueckfahrt habe ich vor mich hin gelacht ueber die Absurditaet dieser Situation.

Kurz darauf habe ich dann vor der mittlerweile geschlossenen Nationalgalerie den seines Zeichens Sicherheitsbeauftragten kennengelernt (fuer mich wirkte er eher wie ein Obachloser), der sich in philosophischen Betrachtungen ueber die Lage der Welt und Exkursen in Linguistik erging um zwischendrin in sinnentlerntes Gelaechter auszubrechen. Kurz darauf wurde ich noch von einem Bankangestellten auf einen Cocktail eingeladen - muss ich erwaehnen, dass ich dieses Angebot ablehnte?!

Ich bin gespannt, was sonst noch so passiert. Morgen geht es in den Dschungel nach Borneo.

Stay tuned.

-Flo auf Reisen-

Montag, 2. Januar 2006

Happy New Year...

...wuensche ich euch allen. Wir hatten eine ziemlich ausgedehnte und grossartige Party am Strand.

New Year Spektakel

Nun werde ich mich bald wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser begeben und habe heute mein Flugticket nach Argentinien gebucht. Dort werde ich dann noch einen Monat bleiben bevor es zurueck nach Deutschland geht.

Ich bin also so gut wie wieder zuhause.

-Flo auf Reisen-

Donnerstag, 29. Dezember 2005

Es hat sehr geweihnachtet...

...und es gab sogar Geschenke.
Coconut-Xmas-Tree
Im Hintergrund seht ihr unsere Weihnachtspalme.

Bis bald

-Flo auf Reisen-

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